Kein Begriff bestimmt den derzeitigen weltweiten Alltag so sehr wie jener der „Grenze“. Wir leben eindeutig in einer Zeit der Grenzüberschreitungen. Akteure hierbei sind jedoch nicht ausschließlich Menschen, die ihr Heimatland verlassen. Auch die Politik hebt mittlerweile kurzzeitig Grenzen auf, staatliche Verwaltungen, freiwillige Helfer in Erstaufnahmeeinrichtungen und NGOs stoßen an ihre Grenzen. Die Flüchtlinge sind oftmals weit über die Grenzen des menschenmöglichen hinausgegangen. Überall finden physische und psychische Grenzübertritte statt und die Frage stellt sich, wessen Grenze eigentlich überschritten wird? Die Grenze eines Landes? Die Grenze eines Menschen oder die Grenze der Möglichkeiten? Die derzeitige Situation zeigt, dass es nicht nur eine Antwort gibt.forum möchte Sie hiermit herzlich dazu einladen, am 12.Oktober am public forum teilzunehmen, um über Grenzen sowie Möglichkeiten im derzeitigen Umgang mit der Flüchtlingssituation zu sprechen. Im Rahmen dieser Diskussion soll nicht nur über, sondern auch mit Flüchtlingen gesprochen werden. Ziel ist es eine Art „suitcase dialogues“ zu führen. Dementsprechend wird beim public forum eine Plattform für Erfahrungsberichte sowie für Debatten über die aktuelle Flüchtlingspolitik geboten.
Konferenz Refugees welcome?
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