Konferenz Theater als kulturelle bildung

Es ist von jeher eine der wichtigsten Aufgaben der Kunst gewesen, eine Nachfrage zu erzeugen, für deren volle Befriedigung die Stunde noch nicht gekommen ist“ (Walter Benjamin 1928)
Im Gegensatz zu anderen Ländern tut Luxemburg sich schwer, kulturelle Bildung an der Schnittstelle zwischen der Institution Schule und den vielen organisierten oder freien Akteuren der sich rasant entwickelnden Kunstszene kohärent zu organisieren. Zwar sind lobenswerte und erfolgreiche Initiativen auf allen Ebenen entstanden, doch in den Augen vieler Akteure mangelt es an gesellschaftlichem Konsens, die kulturelle Bildung als den anderen Bildungszielen ebenbürtig anzusehen. Dem entsprechend fehlt der Reflex, kulturelle Bildung als entscheidenden Faktor für die kreative Entwicklung von Kindern und Jugendlichen im schulischen Alltag umzusetzen. Das soll nun anders werden: im Kapitel Kultur des Koalitionsprogramms der neuen Regierung ist viel von Jugendkultur die Rede:
• « Une attention toute particulière sera mise sur la sensibilisation et la motivation des jeunes générations pour les arts et la culture, tant comme futur public que comme participants créatifs »
• « L’accès des enfants et des adolescents à la culture et à la création, tant du point de vue du spectateur que de celui du participant actif, doit être facilité. »
• «A cet effet, une plus grande coopération, dans le cadre de projets précis entre les écoles et les institutions culturelles (…), et ceci avant tout au niveau local et régional, sera développée. » Um die Verantwortlichen in den zuständigen Ministerien für Bildung und Kultur bei der Sinn- und Kohärenzfindung zu unterstützen, haben die Betreiber der Reihe Kunst sucht Schule“ eine führende Persönlichkeit im Bereich der kulturellen Bildung in Deutschland eingeladen. Zwei Themen werden im Zentrum des Vortrags stehen:
• Kulturpolitische Handlungsempfehlungen für Kulturelle Bildung
• Kulturelle Bildung in den darstellenden Künsten mit Beispielen aus dem Theater.

Eine Veranstaltung in der Diskussionsreihe Kunst sucht Schule“, organisiert von CarréRotondes in Zusammenarbeit mit dem Bildungsministerium und der Theaterfederatioun Lëtzebuerg