Konzert Quattropole-musikpreis

Foto 1
Foto 2
Foto 3
Foto 1
Foto 2
© foto 1: Remi Fox by Romain Al / foto 2: Anina Rubin by Marie Capesius / foto 3: Catherine Kontz © foto 1: Remi Fox by Romain Al / foto 2: Anina Rubin by Marie Capesius

Mit der Organisation ihres gemeinsamen Musikpreises setzen sich die Städte Luxemburg, Metz, Saarbrücken und Trier zum Ziel, ihre musikalischen Szenen zu vernetzen und legen dabei das Augenmerk besonders auf das Digitale und die Innovation. Der geht 2021 in die zweite Runde und wird am 1. April in den Rotondes verliehen.

Am 8. Februar trafen sich die Jurymitglieder des QuattroPole-Musikpreises in Form einer Videokonferenz, um unter den 25 eingereichten Bewerbungen die musikalisch innovativsten Finalisten und Finalistinnen auszusuchen.

Drei Bewerbungen wurden schließlich ausgewählt und für das Abschlusskonzert mit anschließender Preisverleihung nach Luxemburg-Stadt eingeladen. Eine von ihnen erhältim Anschluss den mit 10.000 € dotierten QuattroPole-Musikpreis 2021. Interessiertes Publikum kann das Konzert kostenlos über einen Livestream verfolgen.

Videoausschnitt aus QuattroPole Prix de musique / Musikpreis 2021 –

Ein Marathon für Stimme und Elektronik, abgemischte Klangcollagen, 360°-Filme, 3D-Partikel, geometrische Formen und Wellen… 

Die drei FinalistInnen im Überblick:

Anina Rubin

Die luxemburgisch-deutsche Künstlerin präsentiert mit ihrem besonderen Musikstück Mit dem Mond im Gesicht“ eine Collage aus Klavierstücken, Gesang, Percussion, modularem Synthesizer und vielen Außenaufnahmen. Sie nimmt ihr Publikum mit auf die Reise in eine immersive Welt, in der Hoffnung, Verlorenheit, Sphärenreisen, Wege der Zerstörung und die unausweichliche Auflösung in einem unbekannten Eins-Sein aufeinanderprallen und expandieren.
https://anina.land

Catherine Kontz

Mit ihrem innovativen Werk 12 Hours erforscht die luxemburgische Künstlerin Ausdauer als Konzept in der Musik und testet die Grenzen der menschlichen Stimme und Entschlossenheit der Mitwirkenden und des Publikums in einer ununterbrochenen 12-stündigen Aufführung. Sie erschafft damit ein nie dagewesenes Konzept und nimmt das Publikum mit auf ein ganz neues Abenteuer: ein Marathon für Stimme und Elektronik.
www​.cathe​ri​ne​kontz​.com

Rémi Fox

Der Metzer Künstler legt ein Werk an der Schnittstelle zwischen Klangkunst und visueller Kunst vor. In seinem dispersiven und immersiven Multimedia-Konzept MiMo (Multiple-Input Multiple-Output) werden klangliche und visuelle Elemente von den Einflüssen inspiriert, die die neuen vernetzten Objekte auf den menschlichen Körper und deren Beziehungen ausüben. Dabei entsteht ein Zusammenspiel zwischen elektronischen und akustischen Klängen, die das Publikum umhüllen und sich mit Videos und 360°-Filmen synchronisieren.
www​.nox3​.net