Luxemburg leidet unter galoppierenden Wohnungspreisen. Gerade bei Haushalten mit geringerem Einkommen verschlingen Mieten und Wohnungspreise eine hohen Anteil der Einkommen. Trotzdem gibt es in Luxemburg nur 2% soziale Mietwohnungen.
Die Regierung möchte die Wohnungsmarktpolitik neu beflügeln. Neben dem Vorkaufsrecht für öffentliche Bauträger, der Erbpacht und steuerlichen Anreizen sollen andere, neue Instrumente entwickelt werden. Dazu gehören Baulandverträge und kommunale Baulückenprogramme sowie Mietsubventionen und die Dynamisierung der nationalen Wohnungsbaugesellschaften. Werden diese Maßnahmen dazu beitragen den Wohnungsmarkt in Luxemburg auf Dauer zu entspannen ?
Immer mehr Menschen möchten selber aktiv werden und ihre Wohnwelten mitgestalten auch im Kontext der Stadtentwicklung. Zahlreiche Stadtteil-Initiativen aus der Bürgerschaft beschäftigen sich mit Grünflächen, Schulinfrastrukturen, intergenerationellem Wohnen und der Verbesserung der Nahversorgung. Wohnungsbaugenossenschaften stehen in den Startlöchern. Wie können die Verantwortlichen in den Gemeinden diese in eine aktive Wohnungsmarktpolitik einbeziehen ?
Das Publikum ist eingeladen sich an der Diskussion zu beteiligen !






