Am 10. Februar präsentiert der Premierminister der Presse einen Bericht über die Kollaboration des Luxemburger Staates mit den Nazi-Besatzern. Lange Zeit gehörte die Vorstellung von den Luxemburgern als einer (fast) geeinten Nation von Widerständlern zur Identität des Landes. Heute ist die Auseinandersetzung mit den Verbrechen der Nationalsozialisten und das Verhalten der luxemburgischen Bevölkerung in diesen Jahren Anlass öffentlicher und wissenschaftlicher Debatten. Doch welche Rolle spielt die gemeinsame Erinnerung in unserer Gesellschaft ? Wie kann Erinnerung aufrechterhalten werden, wenn es immer weniger Zeitzeugen gibt ? Und welchen Zugriff hat die Geschichtswissenschaft darauf ? Konstruiert sie Mythen, die die übernächste Generation wieder zerstören muss ?
Gemeinsam mit Zeitzeugen sowie Experten aus Medien und Wissenschaft wollen wir den Umgang mit Geschichte und Erinnerung am Beispiel des Zweiten Weltkriegs erörtern. Im Austausch mit dem Publikum diskutieren u. a.: — Jean Hamilius (Zeitzeuge und ehemaliger DP-Politiker, der vor kurzem seine Erinnerungen Luxemburg im Wandel der Zeiten veröffentlicht hat)
- Loretta Walz (Filmemacherin, Autorin und Dozentin im Themenbereich Geschichte und Biografie, Düsseldorf)
- Michel Pauly (Professor für transnationale Luxemburger Geschichte an der Universität Luxemburg)
- Simone Beck (Gymnasiallehrerin für Geschichte und Generalsekretärin der Stiftung „Forum der Zivilisationen“, verantwortlich für den Konferenzzyklus „La mémoire sélective“)
- Loretta Walz (Filmemacherin, Autorin und Dozentin im Themenbereich Geschichte und Biografie, Düsseldorf)
- Michel Pauly (Professor für transnationale Luxemburger Geschichte an der Universität Luxemburg)
- Simone Beck (Gymnasiallehrerin für Geschichte und Generalsekretärin der Stiftung „Forum der Zivilisationen“, verantwortlich für den Konferenzzyklus „La mémoire sélective“)






