Als man noch wusste, wo Gott hockt, zu einer Zeit, als das Gute noch gut und das Böse schlecht war, wurden die Emmentaler Bauern von schlimmen Plagen heimgesucht. In der Not ging das Dorf einen Pakt mit dem Teufel ein. Weil man ihn aber für dumm verkaufen wollte, wurde dieser fuchsteufelswild. Zur Strafe schickte er den Einwohnern eine schwarze Spinne vorbei, und ein gewaltiges Unwetter entlud sich über ihnen…
Heute sind die Bäche wieder im Bett, die Löcher gestopft, und der Geist in die Flasche gebannt. Fast ist es, als wäre nie etwas geschehen. Wer will schon die Spinne an die Wand malen ?
„Die schwarze Spinne“, nach der Novelle des Schweizers Jeremias Gotthelf, ist ein Stück über Kollektivschuld und Mordeslust mit gehörig Spannung, Gruseleffekt und (Spinnen) — Biss !
À partir de 8 ans
Spectacle Die schwarze spinne





Désolé, ce texte n’existe pas en français.
Regie : Carol Blanc Spiel : Nora Vonder Mühll, Stefan Colombo, Olifr Maurmann Text : Carol Blanc und Urs Bräm Dramaturgie : Urs Bräm Musik : Olifr Maurmann Ausstattung : Britta Hagen Choreographie : Tina Beyeler Produktionsleitung : Ariane Waldvogel Uraufführung Februar 2008 Mit der Unterstützung von PRO HELVETIA — Schweizer Kulturstiftung

