Die Folge der politischen Wirrungen der letzten Wochen sei ein „Vertrauensverlust“ der Bürger in die Politik, so die allgemeine Diagnose. Informelle Arrangements hinter verschlossenen Türen, eine Atmosphäre des Drucks und der Missachtung der Institutionen : Das sind die Schattenseiten des personenbezogenen Politikstils, den Jean-Claude Juncker während seiner Regierungszeit prägte. Doch auch die dunklen Ecken des „Wirtschaftsmodell Luxemburg“ werden kaum öffentlich thematisiert. Und zur allgemeinen politischen Kultur gehört der einzelne Bürger, der es normal findet, bei „seinem“ Minister anzurufen, um etwas zu seinen Gunsten zu „regeln“.
Der Stil der letzten Jahrzehnte kommt gerade durch die weitere Öffnung der Gesellschaft, den Niedergang der letzten autoritätsbasierten Institutionen und der neuen Kommunikations- und Partizipationstechnologien ins Wanken. Was sind Elemente einer neuen politischen Kultur, die diesen Entwicklungen Rechnung tragen und dem einzelnen Bürger Rechtssicherheit bieten ?
Darüber wollen wir mit unseren Autoren, Lesern und Freunden diskutieren. Basis der offenen Diskussion werden vier Impulsvorträge liefern :
(Politische) Bildung : Wie kann die Schule den Schülern helfen, zu kritischen und politisch engagierten Bürgern zu werden ? (Magda Orlander)
Demokratische Teilhabe : Wie kann der Staat garantieren, dass alle Bürger über gleiche Rechte verfügen und an Entscheidungen teilhaben können ? (Véronique Bruck)
Jenseits der Nischenpolitik : Was kommt nach dem Bankgeheimnis ? Woher stammt das Kapital – aus den Golfstaaten und Russland oder doch der EU ? Wieweit kann und soll die Politik gehen, um ausländisches Kapital anzulocken ? (Nico Fehlen)
Transparenz und Öffentlichkeit : Erfordert eine demokratische Öffentlichkeit einen möglichst einfachen Zugang zu Informationen und Daten ? Wie transparent können und sollten staatliche Institutionen sein ? Welche Interessen stehen mehr Transparenz im Weg ? (Laurent Schmit)
Der Stil der letzten Jahrzehnte kommt gerade durch die weitere Öffnung der Gesellschaft, den Niedergang der letzten autoritätsbasierten Institutionen und der neuen Kommunikations- und Partizipationstechnologien ins Wanken. Was sind Elemente einer neuen politischen Kultur, die diesen Entwicklungen Rechnung tragen und dem einzelnen Bürger Rechtssicherheit bieten ?
Darüber wollen wir mit unseren Autoren, Lesern und Freunden diskutieren. Basis der offenen Diskussion werden vier Impulsvorträge liefern :
(Politische) Bildung : Wie kann die Schule den Schülern helfen, zu kritischen und politisch engagierten Bürgern zu werden ? (Magda Orlander)
Demokratische Teilhabe : Wie kann der Staat garantieren, dass alle Bürger über gleiche Rechte verfügen und an Entscheidungen teilhaben können ? (Véronique Bruck)
Jenseits der Nischenpolitik : Was kommt nach dem Bankgeheimnis ? Woher stammt das Kapital – aus den Golfstaaten und Russland oder doch der EU ? Wieweit kann und soll die Politik gehen, um ausländisches Kapital anzulocken ? (Nico Fehlen)
Transparenz und Öffentlichkeit : Erfordert eine demokratische Öffentlichkeit einen möglichst einfachen Zugang zu Informationen und Daten ? Wie transparent können und sollten staatliche Institutionen sein ? Welche Interessen stehen mehr Transparenz im Weg ? (Laurent Schmit)





